Der „Reichsschatz“
- Beschreibung
Beschreibung
Die Alliierten beschlagnahmten nach Ende des Zweiten Weltkriegs den Bestand für das geplante „Führermuseum“ in Linz sowie Kunstwerke aus dem Besitz hochrangiger NS-Politiker. Sie verhörten alle beteiligten und begannen mit der Restitution. Wenn sich kein NS-verfolgungsbedingter Entzug nachweisen ließ, wurden sie als Leihgaben für die Museen freigegeben. So kamen zahlreiche Gemälde, Grafiken, Möbel und Kunstgewerbe ins Museum für Kunst und Kulturgeschichte.
- Herkunft
Herkunft
Nach dem Tod Anselm Feuerbachs gelangte das Gemälde „Nanna“ in den Besitz des Heidelberger Medizinalrats Dr. Franz Wolf. Über dessen Enkelin kam es 1935 in den Kunsthandel. Wohl im Auftrag Adolf Hitlers erwarb der Fotograf Heinrich Hoffmann das Gemälde in der Ludwigs-Galerie in München. Nachweislich hing es in Hitlers Wohnzimmer im Berghof auf dem Obersalzberg bei Berchtesgarden.

