Odyssee eines Bildes
- Herkunft
Herkunft
„Auch habe ich das Bild, den Ulysses mit der Penelope, nun fertig gemacht (...) und so oft ich es sehe, denke ich immer, das wäre ein Bild für das junge Fürstenpaar, die sich so innig lieben und so edel beschäftigen, und sich selbst füreinander erhalten.“
Künstlerbriefe – wie von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751-1829) aus dem Jahre 1810 – können Hinweise auf Vorbesitzer liefern: Peter I. Friedrich Ludwig, Herzog von Oldenburg schenkte das Gemälde „Odysseus und Penelope, 1810“ seinem Sohn Prinz Georg und dessen Gattin Katharina Pawlowna, Großfürstin von Russland, die in St. Petersburg lebten.
Die Reise des Bildes führte von Eutin, Oldenburg und St. Petersburg weiter nach Stuttgart. Denn nach dem Tod Georgs heiratete Katharina 1816 den späteren König Wilhelm I. von Württemberg. 1921 lieferte der Stuttgarter Hofkunsthändler Felix Fleischhauer es zur Auktion bei Hugo Helbing, München, ein. 1922 verkaufte die Münchner Galerie Heinemann es nach Hamburg. Neuer Besitzer war vermutlich der Hamburger Metallexporteur Jacob Hirsch (1883-1933), der 1932 nach Paris auswanderte und dort verstarb. 1942 bot die Berliner Galerie Nicolai das Gemälde dem Dortmunder Museum an.
- Wie sieht die Rückseite aus?



